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FAQ

Für gravierte Bretter ist Ahorn die bessere Wahl. Er ist heller, dadurch hebt sich die Gravur stärker ab, und er verträgt Feuchtigkeit deutlich besser. Buche verzieht sich schneller, wenn sie nass wird, und bei verleimten Buchenbrettern brechen dann gerne die Leimfugen auf. Buche ist dafür günstiger, weil sie häufiger verfügbar ist.

Wir verwenden ausschließlich pures Leinöl, ohne Zusätze. Es zieht tief ein und bildet eine Schicht, die Feuchtigkeit abweist. Nachölen solltest du etwa alle sechs bis acht Wochen, je nachdem wie oft das Brett benutzt wird. Ein Brett, das Öl braucht, wirkt stumpf und nimmt Wasser schneller auf.

Meist liegt es an einseitiger Trocknung. Sonne oder Heizungswärme trocknen die Oberseite aus, während die Unterseite feucht bleibt, und dann kippelt das Brett. Befeuchte in dem Fall die gegenüberliegende Seite, dann gleicht sich die Feuchtigkeit aus und das Brett zieht sich zurück.

Ein verleimtes Brett besteht aus mehreren Stäben aus verschiedenen Bäumen, die unterschiedlich dicht gewachsen sind. Beim Gravieren wird das Motiv im harten Holz dunkler und im weichen heller, sodass jede Lamellengrenze sichtbar bleibt. Ein Brett aus einem Stück hat eine durchgehende Fläche ohne diese Sprünge.

Ja, und das ist normal. Jedes echte Holz dunkelt mit den Jahren nach, das ist kein Qualitätsmangel. Die Gravur bleibt dabei sichtbar, der Kontrast wird nur etwas weicher.

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